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Der Traum vom Eigenheim -
Stolperstein Baufinanzierung

Eigenheim

Glaubt man dem Bericht von Daniel Mohr aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist die Baufinanzierung für das eigene Heim seit Mai 2013 deutlich angestiegen. Insbesondere Hauskredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren oder mehr sind von dieser Erhöhung betroffen und kletterten von einem Rekordtief von 2,3 Prozent auf ganze 2,8 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Anstieg des Hypothekenzinses zwar immer noch vergleichsweise günstig, betrachtet man aber die kurze Zeitspanne, in der die Prozentzahlen nach oben schnellten, so wird klar: die Baufinanzierung könnte in den nächsten Jahren noch um ein vielfaches ansteigen.

Für Bausparer, die mit dem Gedanken spielen, sich in der nächsten Zeit ein eigenes Domizil zu zulegen, heißt das, dass ihr einzubringender Anteil an Eigenkapital in Zukunft um einiges höher ausfallen muss, wenn sie sich vor horrenden Unkosten bei der Rückzahlung ihres Baukredits schützen wollen. Woher nehmen und nicht stehlen? - werden sich nun viele fragen, denn auch die Immobilienpreise werden nicht gerade günstiger. Es bedarf also einer äußerst akribischen Planung, wenn man mit dem Bau eines Hauses nicht mehr private Verluste als Gewinne erzielen will. Damit Eigenheiminteressenten sich in Bezug auf ihre möglichen Ausgaben einen besseren Überblick verschaffen können, bieten viele Immobilienseiten inzwischen einen praktischen Baufinanzierungsrechner an. mithilfe dieser virtuellen Rechner ist es Bauwilligen möglich, die Kosten, welche auf sie zukommen vorab durch zu kalkulieren, damit am Ende des Wunsches vom eigenen Heim kein böses Erwachen steht.

Trautes Heim, Glück allein... Oder doch nicht?

Viele Personen, die sich dazu entscheiden, ein eigenes Haus zu bauen, hoffen darauf, endlich den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit beschritten zu haben. Ärger mit einem Vermieter, fremd gesteuerte Strom- und Heizkosten und nicht zuletzt unvorhergesehene Reparaturen bei älteren Miethäusern und -wohnungen sollten schließlich kein Thema mehr sein, sobald man selbst der eigene Herr im Haus ist und eine gewisse Wohnautonomie genießt. Tatsächlich bedeutet die eigene Immobilie zunächst aber ein hohes Maß an Eigeninvestition, weshalb sich ein finanzieller Nutzen im besten Fall erst nach einigen Jahren einstellt. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu weiteren Unkosten kommen, wenn beim Hausbau etwas schief läuft.

Immer wieder hört man beispielsweise von geprellten Bauherren, die von teils namhaften Baufirmen über den Tisch gezogen wurden. Mal wird das Haus nur zum Teil fertig gebaut, mal pfuscht das beauftragte Bauunternehmen derart, dass die Sanierung eines Altbaus den Eigentümer bei weitem billiger gekommen wäre. Wenn man dann auch noch schier unendliche Zinsen für einen Kredit abbezahlen muss, der im Endeffekt nur der Errichtung einer Dauerbaustelle ausgedient hat, ist der Frust perfekt. Aus diesem Grund gilt es, sich bereits während der Planung der eigenen vier Wände genauestens zu informieren.

Gute Planung ist die halbe Miete

Um ein Malheur bei der Eigenheimfinanzierung zu vermeiden, hilft es, einige Richtlinien zu befolgen. Diese umfassen nicht nur die Baufinanzierung, sondern ebenso den Bauvorgang an sich.

Schauen Sie schon bei der Auswahl eines Grundstückes lieber zweimal hin und achten Sie auf ideale Bodenverhältnisse für einen Hausbau, sowie mögliche Lärm- oder Störquellen in der näheren Umgebung.

Stellen Sie sicher, dass Sie sich den Bau Ihres Hauses auch wirklich leisten können. Überprüfen Sie in diesem Zuge auch Ihren Finanzierungsplan auf folgende Fragen:

  • Können Sie das geliehene Fremdkapital (z.B. In Form eines Darlehens) auch wirklich in der vereinbarten Zeit zurück zahlen?
  • Sind die Zinssätze und Monatsraten angemessen oder für meine Verhältnisse deutlich zu hoch?
  • Habe ich bei der Finanzplanung genügend Spielraum für mögliche Komplikationen gelassen?

Lassen Sie bei der Auswahl eines Bauunternehmens Sorgfalt walten. Auch hier können einige Fragen durchaus sinnvoll sein:

  • Ist das Bauunternehmen, das ich beauftragen möchte, seriös?
  • Gab es in der Vergangenheit Negativmeldungen über die Baufirma?

Planen Sie Ihren Hausbau Jahreszeitenabhängig. Offene Baustellen können im Winter für schwere Frost- und Wetterschäden sorgen, weshalb ein Baubeginn im Frühjahr zu empfehlen ist.

Foto: CC, BY © Images_of_Money

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