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Heizungsfibel für Bauherren und Eigentümer

(Quelle: Text Wolf, Mainburg)

Was habe ich vom Austausch meines alten Heizkessels?

Eine ganze Menge! Es ist normal, dass Sie mit einem alten Heizkessel mehr Brennstoff verbrauchen, als Ihr Nachbar mit einem neuen. Bei älteren Heizkesseln wird viel Energie verschwendet, weil sie meist zu groß ausgelegt sind. Das war früher nicht schlimm, denn die damaligen Energiepreise waren weit geringer. Auch schlechte Isolierung, freiliegende Rohrleitungen, unzureichende Wärmedämmung lassen viel Energie verpuffen.

Heute sind einfach zu bedienende, aber komfortable Regelungen und hoher Normnutzungsgrad gefordert, also das Maß, in dem die eingesetzte Energie während einer Heizperiode vom Wärmeerzeuger tatsächlich in nutzbare Heizwärme umgesetzt werden kann. So werden bis zu 94 Prozent der eingesetzten Energie in nutzbare Wohnwärme und warmes Wasser umgewandelt.

Moderne Niedertemperaturheizungen mit Qualitätsbrennern und fortschrittlicher Regelelektronik erfüllen heute diese Anforderungen. Sie sind außerdem zuverlässig und sorgen mit ihren geringen Emissionen dafür, dass die Umwelt entlastet wird.

Reicht es, bei der Modernisierung nur den Brenner zu ersetzen?

Das Wirkungsvollste ist ein Austausch der kompletten Anlage. Wenn Sie nur den Brenner austauschen, bleibt der alte Heizkessel auch mit einem neuen Brenner ein Energieverschwender. Sie erreichen so nur eine geringe Senkung der Abgasverluste und keine Reduzierung der Oberflächen- und Auskühlverluste.

Eine Neuanlage hingegen garantiert energiesparenden und umweltschonenden Betrieb. Und: Sie haben die Sicherheit einer kompletten Heizkesselanlage mit jahrelanger Gewährleistung.

Was ist nach dem Erdgasnetz-Anschluß beim Kessel zu beachten?

Im Grunde nicht viel. Haben Sie den Gasanschluß im Keller, ist der alte Heizkessel schnell gegen einen neuen Gasheizkessel ausgetauscht. Vorgefertigte Verrohrungsgruppen erleichtern Ihrem Heizungsbauer die Arbeit, sodass nach wenigen Stunden die neue Gaskesselanlage in Betrieb gehen kann.

Ob Sie sich für einen modernen Öl- oder einen Gaskessel entscheiden, Sie treffen immer die richtige Wahl. Denn umweltfreundliche und energiesparende Verbrennung ist für beide Kesselbauarten selbstverständlich.

Niedertemperaturtechnik: Welchen Nutzen habe ich davon?

Ganz einfach: Heizkessel verbrauchen viel mehr Öl und Gas, wenn sie eine Mindestkesseltemperatur von zum Beispiel 60 Grad Celsius benötigen. Damit sind Auskühl- und Oberflächenverluste unnötig groß.

Die modernen Niedertemperaturheizkessel können Sie dagegen mit niedriger Sockeltemperatur betreiben. So gibt es Modelle mit Rücklaufeinführung. Und die funktioniert so: Das kalte Heizungsrücklaufwasser wird durch speziell entwickelte, innenliegende Rohrsysteme an die heißeste Zone des Kessels geführt.

Dadurch wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung des Heizungswassers im Kesselinneren erreicht. So können auch niedrige Rücklauftemperaturen Ihren Stahlheizkessel nicht beschädigen.

Wo setzt man eigentlich Thermen ein?

Die Therme ist ein vielseitiges mit Gas betriebenes Heizungssystem. Es gibt Kombi- und Heizthermen. Als Kombigerät erzeugt eine Therme Wohnwärme und warmes Wasser. Als Heiztherme heizt sie Ihre Wohnung und liefert mit einem Speicher auch große Wassermengen beispielsweise zum Baden schnell und zuverlässig.

Warum ist Brennwerttechnik kostengünstig und umweltfreundlich?

Brennwerttechnologie ist in der Lage, den im Abgas enthaltenen Wasserdampf zu kondensieren und die gewonnene Kondensationswärme dem Heizwasserkreislauf zuzuführen. Für Sie bedeutet das: Heizkostenersparnis aufgrund einer wesentlich höheren Energienutzung.

Bei entsprechenden Thermen kann der Nutzungsgrad über 100 % liegen. Und das kommt nicht nur Ihrem Portemonnaie, sondern auch der Umwelt zugute. Erkundigen Sie sich beim Fachmann nach dem Nutzungsgrad und den NOx- und CO-Emissionen, bevor Sie sich für eine Therme entscheiden.

Was sind eigentlich Units?

Units sind Heizzentralen. Sie bestehen aus Kessel, Brenner und witterungsgeführter Regelung. Im Idealfall sind sie perfekt aufeinander abgestimmt. So bieten Sie beste Voraussetzungen für energiesparenden und umweltschonenden Heizbetrieb.

Ist Solartechnik eine sinnvolle Ergänzung?

Ja, sicher! Sie können dank Verwendung hochwertiger Materialien, idealer Fertigungsmethoden und ausgereifte Technologien bis zu 60 % Ihres jährlichen Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Übrigens: Solartechnik lässt sich problemlos in bestehende Heizungsanlagen integrieren.

Müssen Heizungsregelungen kompliziert sein?

Nein, das müssen sie nicht! So besteht zum Beispiel bei moderner Regelung die Möglichkeit, dass sich die Heizleistung automatisch an die Außentemperatur anpaßt. Die Regelung senkt zum Beispiel die Heiztemperatur oder schaltet die Heizkesselanlage ganz ab, wenn keine Wärme benötigt wird und das zu jeder Tages- und Nachzeit.

Eine solche Energiesparautomatik sorgt dafür, dass die Heizkesselanlage nur dann in Betrieb ist, wenn Sie tatsächlich Wärme brauchen. Damit sparen Sie in den Übergangszeiten wertvolle Energie. Und fahren Sie in den Winterurlaub keine Angst! Ein integrierter Frostschutz könnte beispielsweise das Einfrieren Ihrer Anlage verhindern.

Welchen Warmwasser-Speicher nehme ich?

Nein, das müssen sie nicht! So besteht zum Beispiel bei moderner Regelung die Möglichkeit, dass sich die Heizleistung automatisch an die Außentemperatur anpaßt. Die Regelung senkt zum Beispiel die Heiztemperatur oder schaltet die Heizkesselanlage ganz ab, wenn keine Wärme benötigt wird und das zu jeder Tages- und Nachzeit.

Eine solche Energiesparautomatik sorgt dafür, dass die Heizkesselanlage nur dann in Betrieb ist, wenn Sie tatsächlich Wärme brauchen. Damit sparen Sie in den Übergangszeiten wertvolle Energie. Und fahren Sie in den Winterurlaub keine Angst! Ein integrierter Frostschutz könnte beispielsweise das Einfrieren Ihrer Anlage verhindern.

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