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Dübel bringen Stabilität

Viel Tragkraft für wenige Cent

Dübel

Sie kosten nur ein paar Cent, sind trotz ihrer oft bunten Farben unscheinbar und bestehen wie es scheint aus schnödem Plastik. Ohne sie geht im Haus aber praktisch nichts - zumindest wenn man etwas mit Schrauben oder Haken an Wänden oder Decken befestigen will. Die Rede ist von Dübeln, bei deren Einsatz man aber ein paar elementare Regeln beachten muss, damit sie ihre volle Tragkraft entwickeln kann.

Unüberschaubare Typen-Vielzahl

Dübel

Mehr als eine Milliarde Mal im Jahr werden die kleinen, leichten Helfer alleine in Deutschland eingesetzt. Dabei gibt es eine fast unüberschaubare Vielfalt an Dübel-Typen, vom Kunststoff-Spreizdübel über Feder-Klappdübel bis hin zum Schwerlast-Anker. Entscheidend bei der Auswahl sind vor allem zwei Faktoren: Das Gewicht, das der Dübel später in der Wand verankern soll und die Art des Materials, in dem er halten soll. Dabei sollte man tunlichst eine logische Regeln befolgen: Je weicher die Wand und je schwerer das Gewicht, desto länger und größer müssen Dübel und Schraube gewählt werden.

Bunte Allzweckdübel

Das gilt zumindest, solange man mit den bunten Plastik-Allzweckdübeln arbeitet, die normalerweise mit dem Durchmesser von fünf, sechs und acht Millimetern angeboten werden. Die ausgefeilten Entwicklungen sind für Normalbeton ebenso geeignet, wie für Kalksand-Vollstein oder Klinker. Für Hohl-Lochsteine empfehlen sich Spezialdübel, ebenso wie für Sperrholz- oder Spanplatten. Diese Dübel sind zumeist aus Metall gefertigt. Sie klappen, nachdem man sie durch das Bohrloch geschoben hat, auf und entfalten eine Art Widerhaken.

Passende Schrauben

Wichtig ist auch, dass die Schrauben von der Größe her zum Dübel passen. Nicht umsonst gibt es eine ganze Reihe von Herstellern, die Dübel und Schrauben mittlerweile im Set anbieten. Hat man aber "nur" eine große Auswahl verschiedener Schrauben und Dübel im Werkzeugkeller zur Hand, kann man sich die passende Kombination auch problemlos selbst zusammensuchen. Dabei muss man zunächst einmal darauf achten, dass der Dübel und das Loch in der Wand den gleichen Durchmesser haben. Außerdem ist auch die Tiefe des Bohrlochs von Bedeutung: Sie sollte die Länge des Dübels plus zehn Millimetern betragen. Die perfekte Schraubenlänge erhält man, wenn man den Schraubendurchmesser, die Dübellänge und die Länge des Montageteils addiert.

Dübel A = Schraubendurchmesser
B = Dübellänge
C = Montageteil

Es wird immer bequemer

Immer beliebter werden die "Nagelschrauben". Mit dieser modernen Kombination erspart man sich zumindest in "Standardsituationen" das mühselige Schrauben. Die Nagelschrauben werden nämlich kurz mit dem Hammer in das Bohrloch geschlagen und erzielen doch eine ähnliche Tragkraft. Nur für weichere Materialien wie Gasbeton oder Bims geeignet sind Schlagdübel, die mit dann mit kräftigen Hammerschlägen in die Wand getrieben werden können.

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