Fachwerk gehört zur deutschen Kultur –
nicht nur von Hannover

Kaum eine Stadt in Deutschland besitzt keinen Immobilienbestand aus gutem, altem Fachwerk. In fast jedem Stadtkern findet man Häuser, die traditionell als Fachwerkbauten errichtet wurden. Von der Antike bis in das späte 19. Jahrhundert war dies die vorherrschende Bauweise in Mitteleuropa.

In den Alpenregionen war diese Bauweise noch nicht so früh bekannt. Erst ab dem 17. Und 18. Jahrhundert wurde es dort populär und eher als Bundwerk bekannt.

Für manche wird sicherlich ein Traum wahr in so einem schönen Bauwerk zu wohnen oder eventuell zu arbeiten. Bevor es zum Albtraum wird, sollten Sie auf jeden Fall Fachleute bzw. Makler mit entsprechender Fachkenntnis hinzuziehen. Denn bei dieser Bauweise gibt es viele Eigenheiten zu beachten.

Ein Fachwerkhaus steht in den meisten Fällen unter Denkmalschutz. Dieser Begriff ist bestimmt jedermann geläufig aber nicht jeder weiß, was wirklich alles damit verbunden ist. Wenn sie zu den glücklichen gehören, die ein bereits saniertes Gebäude beziehen, sollten alle Auflagen erfüllt worden sein. Ansonsten hätte die zuständige Baubehörde den Bau nicht freigegeben und man hätte nicht verkaufen dürfen. Falls Sie beabsichtigen, selber zu sanieren, seien Sie vorsichtig und lassen die Immobilie von einem Sachverständigen bewerten, der speziell für Denkmalschutz qualifiziert ist. Ein unabhängiges Gutachten zu beauftragen, ist auf jeden Fall Pflicht für Sie als Käufer. Selbst wenn Ihnen ein Gutachten vorgelegt wird, lassen sie mindestens ein Gegengutachten erstellen. Gerade bei Altbauten und Denkmalschutzbauten ist dieses besonders wichtig.

Lücken und Tücken des Fachwerks

Als mit Sicherheit eine der schönsten Bauweisen, ist das Fachwerk oder auch die Holzrahmenbauweise leider auch mit vielen Tücken versehen. Fachwerkhäuser sind nichts für Hobby-Bastler. Allein das Holz, welches teilweise schon hunderte von Jahren alt ist bedarf besonderer Zuwendung. Inwieweit es ausgewechselt werden muss oder durch professioneller Präparation wieder instandgesetzt werden kann, ist nur aus Sicht eines Fachmannes erkennbar.

Es ist eben eine ganz spezielle Bauart und eine ganz besonders schöne zugleich. Wenn man zum Beispiel durch Hannover schlendert, wird man einiges entdecken in dieser Stadt, die leider sehr durch hässliche Betonbauten der 60er und 70er Jahre verschandelt wurde. Aber mit offenen Augen betrachtet, fallen einem sofort bekannte Gebäude wie das Gartenhaus, das Broyhanhaus, die London-Schenke und das Schneideramtshaus auf.

So schön wie ein Fachwerkhaus auch ist, es steckt eine Menge Arbeit und Sachverstand darin. Man ist gut beraten, wenn man Fachleute bei Kauf und Sanierung hinzu zieht.

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