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Holzböden - und wie man sie pflegt

Groß in Mode

Holzböden - und wie man sie pflegt

Was oft über Jahre unter Teppichböden versteckt wurde, ist wieder groß in Mode. Die Rede ist von Holzfußböden, die im Laufe der Jahrzehnte unter Teppichen, Auslegeware oder zum Teil sogar dicken Lackschichten ver­schwan­den. Heute werden Sie bei Renovierungen gerne wieder abgeschliffen und auf Vordermann gebracht. Die richtige Versiegelung vorausgesetzt, erhält man so einen unempfindlichen, durch eine lebendige Maserung und warme, natürliche Ausstrahlung gekennzeichneten Fußboden. Damit der trotz der täglichen "Fußtritte" vor Schmutz und Wasser geschützt bleibt, bedarf es aber einer regelmäßigen Pflege.

Parkett

Parkett-Fußböden sind in aller Welt ein repräsentativer Bodenbelag. Sie sind verschleißfest und halten ein Leben lang, weil das Holz nach dem Verlegen mit speziellen Wachsen "versiegelt" wird. Doch diese Versiegelung unterliegt einem gewissen Verschleiß. Kein Wunder, wirken Schmutz und Staubkörnchen unter den Schuhsohlen doch fast wie Schmirgelpapier. Deswegen muss das Parkett regelmäßig mit einem Mop, einem Haarbesen oder einem Staubsauger gereinigt werden. Am Boden haftender Schmutz und Trittspuren lassen sich mit einem leicht angefeuchteten und gut ausgewrungenen Tuch bestens entfernen. Fettflecken oder Gummistriche können mit flüssigen, lösungsmittelhaltigen Bohnerwachsen entfernt werden.

Regelmäßig Bohnern

Mit den selben Mitteln - hauchdünn aufgetragen mit einem trockenen Lappen oder einem angefeuchteten Mop - sollte auch die komplette Fläche regelmäßig behandelt werden. Die Häufigkeit richtet sich dabei nach der Beanspruchung des Bodens: In einer normalen Wohnung reicht es normalerweise, sich alle ein bis zwei Monate einmal intensiv um das Parkett zu kümmern, bei mittelstark und stark beanspruchten Böden sollte man häufiger (alle ein bis vier Wochen) zu Pflegemaßnahmen greifen.

Laminat

Was für Parkettböden gilt, trifft natürlich im wesentlichen auch auf Laminatböden zu. Auch hier reicht prinzipiell für die normale Reinigung Mop, Besen oder Staubsauger. Scharfe Reiniger und wachshaltige Pflegemittel sollten in keinem Fall zum Einsatz kommen. Gewischt werden sollte Laminatboden nur "nebelfeucht". Noch viel wichtiger als bei Parkett ist es, stehendes Wasser auf dem Boden zu verhindern, da dadurch die einzelnen Paneele an den "Nahtstellen" aufquellen könnten. Im Eingangsbereich sollten deswegen ausreichend saugfähige Fußabtreter bereitliegen. Um Kratzer zu vermeiden, sollte man Tisch- und Stuhlbeine mit Filzgleitern versehen. Bürostühle sollten nur dann eingesetzt werden, wenn sie weiche Plastikrollen haben - dann hat man auch an Laminatböden viele Jahre Freude.

Foto: epr/Bona

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