Kostenersparnis bei höheren Energiekosten von Fachwerkhäusern

Fachwerkhaus

Es gibt enorm viele Haustypen. Das Fachwerkhaus war schon immer sehr beliebt. Fachwerkhäuser strahlen einen besonderen Charme aus. Bei ihnen handelt es sich um einen sehr flexiblen und vielseitigen Haustyp. Es gibt derzeit circa 2,5 - 4 Millionen Fachwerkhäuser. Wohnen im Fachwerkhaus ist einfach einzigartig. Die ständig weiter steigenden Energiekosten machen es aber gerade bei einem Fachwerkhaus wichtig, die Kosten zu senken. Durch Sanierung und Renovierung kann das Haus zu einem Energiesparhaus umgebaut werden.

Die Geschichte der Fachwerkhäuser

Seit dem 12. Jahrhundert werden in Deutschland Fachwerkhäuser gebaut und instand gehalten. Bis zum 19. Jahrhundert gehörten die Häuser zu den am häufigsten genutzten Bauarten. Die Hausbauer konnten sich in der damaligen Zeit viel einfacher Holz als Steine besorgen. Auch das Material für das Ausfachen mit Lehm war in der Nähe des Hauses zu finden und kostete nichts. Im 19. Jahrhundert wurde Bauholz bereits knapp und als Resultat stiegen die Holzpreise ziemlich deutlich. Die Bauwilligen stiegen vom Material Holz auf das Material Stein um.

Beim Fachwerkhaus wird zum Beispiel die Form des Skelettbaus verwendet

Zum Bau werden witterungsbeständige und harte Hölzer benötigt. Senkrechte Hölzer, Pfosten oder Ständer genannt, tragen die hauptsächliche Last. Die waagerechten Hölzer, auch Riegel oder Schwelle genannt, und die diagonalen Balken oder Streben sorgen für Stabilität. Die Zwischenräume in den Verstrebungen werden zur Wärmeisolierung gut ausgefacht. Dies geschieht durch Holz, Lehm oder Ziegelsteine. Auch heute gibt es noch mehr als 20 Hersteller, die Fachwerkhäuser entweder nach Katalog oder individuell geplant anbieten.

Teure Energiekosten machen Einsparungen notwendig

Fachwerkhäuser sind interessant , da man in ihnen Wohn- und Büroräume einrichten kann mit dem Charme von innen sichtbaren Ständern, Riegeln und Streben. Die geschichtsträchtigen alten Fachwerkhäuser liegen meist sehr zentral in der Innenstadt. Bei den alten Häusern ist eine vollständige Sanierung mit Wärmeisolierung wichtig. Es gibt viele individuelle Möglichkeiten zum Umbau und Ausbau von solchen Häusern, zum Teil sogar mit einer staatlichen Förderung. Eine komplette Entkernung und energetische Sanierung machen sich später bezahlt. Zuerst sollte man die Haushülle sanieren. Das Dämmen und Abdichten bringt schon einen großen Teil der Einsparungen zustande.

Es gibt viele Möglichkeiten Geld zu sparen

Nach der Dämmung sollte man die dünnste Stelle des Hauses besser abdichten. Die Fenster und Türen sind bei 60 % aller Häuser nicht mehr auf dem aktuellen Stand und lassen viel zu viel Wärme entweichen. Der Wärmeverlust steigert die Heizkosten, die durch eine bessere Isolierung der Fenster und Türen immens gesenkt werden könnten. Dann sollte man die Isolierung der Heizungsanlagen kontrollieren und bei Bedarf verbessern. Bei nicht isolierten Heizkesseln, Leitungen und Armaturen verpufft die verbrauchte Energie ungenutzt, an Stellen, wo es nicht gewollt ist, wie im Technikraum oder Keller. Auch die Decken zum Dachboden und zum Keller sollten gut gedämmt werden. Mit Fotovoltaikanlagen kann man zum Beispiel auch bares Geld sparen. Eine Lüftungsanlage mit Kreuzstromwärmetauscher oder eine mit thermischer Solaranlage ausgestattete Erdgas-Brennwerttherme spart unwahrscheinlich viel Energie und damit bares Geld.

Einfache Mittel zum Stromkostensparen

Da die Stromkosten deutlich weiter steigen werden, macht sofortiges Stromsparen auch im Kleinen Sinn. Licht ist ein wichtiger Faktor im Leben des Menschen. Wir brauchen zuverlässige hoch dosierte Lichtquellen, die uns Helligkeit garantieren mit einem minimalen Stromverbrauch. Die Lampen der Zukunft sind LED Lampen. Sie tragen zum Wohlbefinden des Menschen durch ein warmes helles Licht bei, haben eine sehr lange Lebensdauer und eindeutig den geringsten Stromverbrauch. Eine Glühbirne verursacht in 10 Jahren 172,00 Euro Kosten, ein Halogenstrahler 145,00 Euro, eine Energiesparlampe 36,70 Euro und LED Lampen nur 24,20 Euro. Sparen kann man auch durch richtiges Lüften. Absolute Energiefresser sind vereiste Kühlschränke und Gefriertruhen. Fernseher und andere Multimediageräte sollte man nicht ständig auf Stand-by haben, sondern ausschalten. Außerdem sollte man bei Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse A++ achten. Es gibt ein hohes Einsparpotenzial bei den Energiekosten, wenn man bereits mit kleinen Schritten große Wirkung erzielt. Das Konto wird sich freuen.

Foto: Flickr.com By-ND © oxfordian.world

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