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Bad Essen


Egal, ob Sie gerade Kopfschmerztabletten brauchen oder nicht. Wenn Sie einmal im Thermalsole-Heilbad Bad Essen vorbeischauen, sollten Sie die "Alte Apotheke" an der Nikolaistraße von innen sehen. Sie werden sich in dem Fachwerkhaus von 1726 um mehr als 100 Jahre zurückversetzt fühlen. Denn hier pflegt die Apothekerfamilie eine Rarität ? die Originaleinrichtung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (klassizistisch mit Jugendstil-Elementen). Auch medizinische Kuriositäten in historischen Gefäßen und zahlreiche alte Rezeptvorschriften sowie ärztliche Verordnungen aus dieser Zeit sind noch erhalten.
Selbstverständlich ist das allein noch kein Grund, einen Abstecher an den Nordrand des Wiehengebirges zu machen. Aber Gründe gibt es genug. Denn die Ortschaft Bad Essen, die sich ihren malerisch dörflichen Charakter erhalten hat, ist nicht umsonst Mitgliedsstadt der "Deutschen Fachwerkstraße" (Regionalstrecke Stade-Alfeld). Im Ortskern warten zahlreiche restaurierte Fachwerkhäuser, von denen einige bis zu 300 Jahre alt sind, auf begeisterte Bewunderer.

Nah bei der erwähnten Apotheke liegt der historisch bedeutsame Kirchplatz. Er ist nur durch drei schmale Gassen zu erreichen (autofreie Zone) und liegt auf einer kleinen Anhebung in zentraler Lage, eingerahmt von alten Fachwerkhäusern und hohen Linden, die wohl 80 bis 100 Jahre alt sein dürften.
"Es klappert..."
die "Alte Wassermühle"
Bis zur napoleonischen Zeit (1806-1813) war dieser Kirchplatz der Friedhof des Ortes. Rund 30.000 Tote liegen hier begraben. Die eigentliche Mitte des Kirchplatzes ist St  Nikolai. Von dieser Kirche ausgehend wurde im Mittelalter die Kirchhofsburg angelegt: schmale Fachwerkspeicher mit drei engen Durchgängen (besagte drei Gassen, die zum Kirchplatz führen), die bei feindlichen Angriffen schnell verbarrikadiert werden konnten.

Der letzte noch erhaltene Wehrspeicher dieser ehemaligen Kirchhofsburg ist das "Kleine Haus" (1663). Das zweistöckige Fachwerkhaus (heute Café und Teehaus) ist älter als die meisten seiner Art in der Stadt ? der Großteil der Fachwerksubstanz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im "Kleinen Haus" sind besonders die Wandfliesen-Tableaus in den Innenräumen sehenswert: 10 Tiermotive und 4 großen Motive aus dem alten Bad Essen, die von Künstlern der 1641 gegründeten "Koninklijken Makkumer Aardewerke" geschaffen wurde.
Das ehemalige Wirtschaftsgebäude
des Meyerhofes
Ein nicht nur aus Fachwerkinteresse lohnender Abstecher führt vom Kirchplatz aus in die Bergstraße mit idyllischen kleinen und kleinsten Fachwerkhäusern (überwiegend im 18. Jahrhundert errichtete Ackerbürgerhäuser) und dann zum Meyerhof. Er ist sozusagen Bad Essens "Urzelle", stammt aus der sächsischen Zeit und war Stützpunkt der fränkischen Verwaltung. Die dazugehörigen Gebäude wie Herrenhaus, Wirtschaftsgebäude (heute Sitz der Kurverwaltung), Schafstall (Bad Essener Kulturzentrum) und Müllerhaus sind ausnahmslos in Fachwerkbauweise errichtet. Ursprünglich sahen die Gebäude noch anders aus. Sie wurden aber gegen Ende des 18. Jahrhundert in der für die Gegend typischen Fachwerkbauweise errichtet.
Teil des Meyerhofs ist auch das Wahrzeichen Bad Essens, die denkmalgeschützte Wassermühle (in ihrem heutigen Zustand von 1780). Noch heute "klappert die Mühle" an jedem Sonnabend von April bis Oktober. Dann schrotet der Müller das Korn wie vor hundert Jahren und erklärt den Besuchern wie so eine historische Wassermühle mit schweren Mahlsteinen arbeitet. Als Teil eines Pauschalangebots können Besucher hier während der Mahlvorführungen ein "Mühlendiplom" erwerben.
Weitere Ausflugsziele:
Schloß Ippenburg Bad-Essen-Lockhausen (5 Min.), Burg Wittlage in Bad-Essen-Wittlage (5 Min.), Schloß Hünnefeld in Bad-Essen-Harpenfeld
(5 Min.), Dinosaurierfährten in Bad-Essen-Barkhausen (10 Min.)

Auskünfte:
Kurverwaltung Bad Essen, Ludwigsweg 6, 49152 Bad Essen, Tel. 05472/833
 © pw-Internet Solutions GmbH, Mönchengladbach, Tel. 0 21 61 - 99 36-0
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 02.10.2014
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