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Sanierung – ein Fall für den Spezialisten

Fachwerkhäuser haben ihren eigenen rustikalen und gemütlichen Charme. Sie sind in vielen älteren Stadtkernen des Ruhrgebiets zu finden, so in der Hattinger Altstadt oder Westerholt. Doch nicht überall zeigen sich die Häuser von ihrer schönsten Seite – es gibt auch Leerstand und Verfall. Der Zustand der Fachwerkhäuser sagt viel darüber aus, wie die jeweilige Stadt mit ihrer Geschichte umgeht.

Das Paradebeispiel – das Dorf Westerholt

Kaum anderswo bekommt man so viele prachtvoll restaurierte Fachwerkhäuser zu Gesicht wie in diesem Dorf. Es trägt auch den Beinamen „Westfälisches Rothenburg". Etwa 60 alte Fachwerkhäuser gruppieren sich um das klassizistische Schloss Westerholt und die Dorfkirche. Die ältesten Häuser unter ihnen lassen sich auf die Jahre 1606 und 1627 zurückdatieren. Damals gab es Belagerungen, Brände oder Hexenverfolgungen – die Häuser haben schon einiges mitgemacht. Heute sind in den liebevoll restaurierten Häusern Cafés oder Restaurants, die Platz zum Einkehren bieten.

Hann. Münden leidet unter Leerstand

Auch die Dreiflüssestadt Hannoversch Münden im südlichen Niedersachsen ist für ihre Fachwerkhäuser bekannt. Der historische Stadtkern beheimatet viele von ihnen, auch das Rathaus ist einen Besuch wert. Doch einige der Fachwerkhäuser stehen leer und verfallen zusehends. Doch dem Zerfall setzten engagierte Bürger ein Ende, wie das Beispiel des Fachwerkhauses in der Speckstraße zeigt. Nach einem verheerenden Brand war das 400 Jahre alte Haus weitgehend zerstört. Die finanziellen Mittel zur Sanierung waren nicht vorhanden, das Haus siechte vor sich hin. Eine engagierte Bürgergenossenschaft setzte ein Zeichen für den Wiederaufbau und erwarb das Haus. 160 Freiwillige setzten die Sanierung selbst um. Heute ist das historische Fachwerkhaus komplett saniert und wieder bewohnbar gemacht.

Die Sanierung: Aufwendig, aber jeden Schweißtropfen wert

Ein historisches Fachwerkhaus zu sanieren ist aufwändig und kostspielig. Das Grundgerüst besteht aus der Holzbalkenkonstruktion. Es muss sichergestellt werden, dass das Gerüst stabil ist und keine Balken morsch sind. Je nach Haus sind die Zwischenräume anders aufgefüllt – entweder mit Lehmsteinen oder einer Mischung aus Stroh und Lehm, die in ein Geflecht aus Staken und Weidenruten eingebracht ist. Bei manchen Häusern sind die Zwischenräume mit Backsteinen aufgefüllt.

Technisch gesehen ist diese Bauweise lange überholt, aber gerade dieser Grund spricht für den Erhalt. Denn ökologisch gesehen ist die Naturbauweise vorbildlich: Die Materialien wachsen nach und kommen aus der Region. Ohne chemische Zusätze oder synthetische Zuschläge kann diese Bauweise Jahrhunderte überdauern. Bei der Sanierung kommt es im besonderen Maße darauf an, auf einen Zulieferer zu setzen, der die hohen Ansprüche an die Materialien erfüllt. In der Region ist www.baustoffe-ruhr.de ein erfahrener Allrounder, der für jedes Projekt eine individuelle Lösung findet.

Ein gesundes Raumklima und eine nachhaltige Bauweise, die Jahrhunderte überdauern kann: zwei Argumente, die für den Bau mit Naturmaterialien wie Holz und Lehm sprechen. Das Beispiel aus Hann.Münden sollte Schule machen, zeigt es doch, dass sich finanzielle Probleme mit viel Engagement und Gemeinschaftssinn überwinden lassen.

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