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Markisen - Begriffe und Merkmale

Grenzwerte - Toleranzwerte - Begriffsdefinitionen - Rechenbeispiele

Markisen erlangen einen immer höheren Stellenwert, je größer das berüchtigte Ozonloch wird. Man will die Atmosphäre, Licht und Luft draußen genießen - aber ohne Sonnenbrand bitteschön. Wobei schon eine Aufgabe der Markise beschrieben ist. Die zweite Aufgabe liegt darin, Fenster vor direkter Sonnenbestrahlung zu schützen, um in den Sommermonaten ein Aufheizen der Wohnräume zu verhindern. Die dritte Aufgabe ist manchmal die wichtigste - den Blick besonders neugieriger Nachbarn abzuwehren. Die von den Herstellern verwendeten Gewebe haben eine jahrelange Haltbarkeit, die sonstige Konstruktion nicht weniger. Schaden kann es in keinem Fall, wenn man den Kauf und die Montage einer Markise von einer Gewährleistung abhängig macht, die deutlich über die Zweijahres-Gewährleistung nach VOB hinausgeht.

Dabei sind Stockflecken im Gewebe kein Reklamationsgrund, beweisen sie doch nur, daß der Markisenstoff nicht richtig trocken war, als er eingerollt wurde.

Je nach Einfallwinkel der Sonnenstrahlen sollte man bedenken, ob nicht eine Markise mit Neigungsverstellung gewählt wird. Erhältlich sind auch Markisen, deren Volant eine Fallstange aufweist und ausgerollt werden kann, was einen noch besseren Schutz gegen die Strahlen der tiefliegenden Sonne bietet.

Gelenkarm-Markisen: Am meisten verkauft werden derzeit Gelenkarm-Markisen, wobei das aufgerollte Gewebe und die Gelenkarme meistens in einer geschlossenen Kassette untergebracht sind, die sich beim Ausfahren der Markise öffnet.

Scherenarm-Markisen: Seltener im Angebot, aber ideal, wenn große Flächen beschattet werden sollen - also große Freisitze, Garten-Cafés usw. Bei der Scherenarm-Markise sorgen die seitlich angebrachten, beim Öffnen ausfahrenden Scherenarme für eine erhöhte Stabilität.

Fächer-Markisen: Markisen, die sich fächerartig öffnen und einen eckigen oder runden Korb bilden. Sie eignen sich nur zur Beschattung kleinerer Fenster, insbesondere bei Landhäusern. Doch Achtung: An einem Haus am Hang und an Häusern in ungeschützter Lage sollte man keine Fächer-Markisen anbringen lassen, weil der Wind in der korbähnlichen Konstruktion eine gute Angriffsfläche findet. Häufig sieht man Fächer-Markisen auch als Deko-Markisen vor Boutiquen, Restaurants und Hotels.

Markisoletten: Sie spenden - ähnlich den Fächermarkisen - kaum dem Menschen Schatten, wohl aber verhindern Sie die Sonnenbestrahlung der Fenster. Markisoletten gleiten etwa auf 2/3 ihrer Länge senkrecht am Fenster herunter, das letzte Drittel läßt sich aufstellen, so daß man aus dem Fenster herausschauen kann.

Fallmarkise: Markise, die zwei seitliche Führungsschienen aufweist und wie ein Rolladen senkrecht heruntergelassen wird. Die Fallmarkise kann nicht - wie die Fallarm-Markise oder Markisolette - teilweise oder ganz "aufgestellt" werden.

Fallarm-Markise: Eine besonders in südlichen Ländern beliebte Form der Markise, bei der diese Markise zunächst wie bei der Fallmarkise senkrecht herabgelassen und dann arretiert wird, um dann in beliebigem Neigungswinkel aufgestellt werden zu können. Wird die Fallarm-Markise bei 90° aufgestellt, ist ein ungehinderter Blick durch das Fenster möglich.

Wintergarten-/Pergola- bzw. Schlitten-Markise: Verschiedene Bezeichnungen für die außenliegende Beschattung von Wintergärten, großen Glasfronten und Glasbauten verschiedenster Art. Die Markisen fahren aus aufgrund unterschiedlicher Techniken - durch Kettenzug, Gasdruck oder Federzug. Gemeinsam haben sie eine feste Führung in beidseitig angebrachten Führungsschienen.

Senkrecht-Markise: Sie schützt vor bösen oder neugierigen Blicken und wird häufig an Balkonen und auf Terrassen angebracht. Natürlich bietet sie dem Wind eine "gute" Angriffsfläche, weshalb sich Senkrechtmarkisen spätestens bei Windstärke 3 blähen wie ein Segel. Aber wer sitzt schon bei stärkerem Wind im Freien?

Hinweise zur Markisen-Reinigung: Verschmutzungen des Gewebes, insbesondere Vogeldreck, beseitigen und in "Handrubbelwäsche" bei ca. 30° mit handelsüblichen Feinwaschmitteln behandeln und mehrfach mit klarem Wasser nachspülen (ideal Garten-Handbrause), damit keine Waschmittelreste im Gewebe verbleiben. Da insbesondere Taubendreck ein erheblicher Infektionsherd ist, sollten Sie Einmalhandschuhe tragen! Im übrigen geht nichts über eine standsichere Leiter - zum Beispiel Marke Zarges!

Bevor Sie die gesäuberte Markise zum Winterschlaf einrollen, muß sie vollkommen trocken sein. Sollten sie über keine Kassette verfügen, ist eine im Fachhandel erhältliche Schutzhülle ratsam. Wenn die Markise im Frühjahr das erstemal ausgefahren wird, empfiehlt es sich, die Gelenke mit etwas Öl oder Gleitspray zu versehen.

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