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Photovoltaik – Der Weg zum Sonnendach

Photovoltaik

Solarstrom auf dem eigenen Hausdach zu erzeugen ist eine der saubersten und umweltfreundlichsten Arten der Stromerzeugung. Mit einer Photovoltaikanlage kann man den Eigenbedarf decken und gleichzeitig Geld verdienen, indem man überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz einspeist, und dank des Erneubare-Energien-Gesetzes Fördermittel in Anspruch nehmen. So zieren immer häufiger Photovoltaikanlagen private Häuserdächer und sind aus einem modernen Stadtbild kaum noch wegzudenken.

Die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage nutzt die Sonnenstrahlung, um elektrische Energie zu erzeugen. Dabei generieren die auf dem Hausdach angebrachten Solarzellenmodule Strom aus der Sonnenenergie. Erzeugt wird dabei Gleichstrom. Damit dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann, wird er im Wechselrichter der Photovoltaikanlage in netzfähigen Wechselstrom umgewandelt. Der vorhandene Zähler dokumentiert die gewonnene Energiemenge und speist den selbst produzierten Strom in das deutsche Stromnetz ein. Nicht zu verwechseln ist die Photovoltaikanlage mit einer Solaranlage. Der Unterschied besteht darin, dass Solaranlagen die Sonne absorbieren, damit ein Medium, wie zum Beispiel Wasser, aufheizen und das dann wieder auf irgendeine Weise nutzen. Deswegen nennt man Solaranlagen umgangssprachlich häufig Solarwärmeanlagen und Photovoltaikanalgen Solarstromanlagen.

Die optimale Nutzung der Technik

Sowohl im Süden des Landes als auch im Norden können Photovoltaikanlagen problemlos Strom erzeugen, jedoch können die Erträge ziemlich variieren. In den sonnenreichen Regionen im Süden Deutschlands können mitunter über 1000 Kilowatt pro installierten Kilowatt-Peak erzeugt werden, im Norden kann der Ertrag vergleichsweise bei etwa 700 Kilowatt liegen. Für eine optimale und ertragsreiche Nutzung sind neben der Sonnenstrahlung die Ausrichtung der Module und die Dachneigung entscheidend. Am meisten Ertrag erhält man bei 30° Neigung und einer kompletten Ausrichtung nach Süden. Um Strom zu generieren, ist ein Neigungswinkel zwischen 30° und 60° sowie eine Ausrichtung zwischen Südost und Südwest möglich, allerdings minimiert sich der Stromertrag schon bei einer Neigung von 45° um einige Prozent.

Kosten und Finanzierung einer privaten Photovoltaikanlage

Bei Photovoltaikanlagen gibt es deutliche Preis- und Qualitätsunterschiede. So sind Solarzellenmodule namhafter Hersteller zwar in der Anschaffung etwas teurer, bieten aber oft einen höheren Wirkungsgrad und umfangreichere Garantieleistungen. Die Anlage kann so schneller ihre Kosten amortisieren und gewinnbringend funktionieren. Für einen optimalen Finanzierungsplan sollten sie einen Fachmann die Photovoltaik kosten berechnen lassen, denn bei der Finanzierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Banken verlangen in der Regel für einen Kredit Eigenkapital in Höhe von 25 Prozent der Kosten. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau hingegen bietet günstige Förderkredite an und der Bund vergibt Fördermittel im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Was es zu beachten gilt

Bei denkmalgeschützten Gebäuden, wie zum Beispiel alten Fachwerkhäusern, oder einer Veränderung des Erscheinungsbildes eines Hauses kann eine Photovoltaikanlage genehmigungspflichtig sein. Ob das so ist, erfährt man bei der örtlichen Baubehörde. Vor der Montage einer Photovoltaikanlage sollte das Hausdach genauestens überprüft werden. Wenn die Anlage 20 Jahre halten soll, müssen schadhafte Stellen und Unebenheiten beseitigt werden, im schlimmsten Fall muss man das ganze Dach erneuern. Außerdem müssen neue Stromkabel von der Photovoltaikanlage auf dem Dach bis zum Zählerschrank verlegt werden, was weitere Kosten und einen enormen Aufwand mit sich bringt.

Foto: © Hemera Technologies/ AbleStock.com/ Thinkstock

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