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Wärmepumpen senken Heizkosten -
wenn man es richtig macht

Zu hohe Heizkosten sind für viele Deutsche zurzeit ein wichtiges Thema. Wie die Prüforganisation DEKRA bei einer Umfrage feststellte, stellt jeder Zweiten den Heizungsthermostat herunter oder zieht sich zu Hause wärmer an, um die Heizkostenrechnung möglichst gering zu halten. Rund 41 Prozent der Befragten heizen deshalb weniger Räume und mehr als 85 Prozent achten bei alltäglichen Dingen wie dem Kochen auf einen geringeren Stromverbrauch. Was sie etwa das Kochen mit Gas eigentlich kostet, fragen sich viele Verbraucher erst seit der Energiewende. Laut der DEKRA-Umfrage erhoffen sich über 42 Prozent der Deutschen bessere Konditionen, wenn sie ihren Strom- oder Gasanbieter wechseln.

Gut für Umwelt und Geldbeutel

Wärmepumpe

Um den steigenden Energiekosten zu entgehen, werden nun immer häufiger Wärmepumpen empfohlen. Ohne CO2-Ausstoß und nur geringe Kosten verursachend, sollen sie gleichermaßen gut für Umwelt und Geldbeutel sein. Laut dem Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) wurden deutschlandweit allein im Jahr 2012 70.000 neue Wärmepumpen installiert. Knapp 60.000 davon waren Heizungswärmepumpen und rund 10.000 Brauchwasserwärmepumpen. Auch der Absatz von Luftwärmepumpen, die meist günstiger in der Anschaffung sind und auch außerhalb des Hauses aufgestellt werden können, nahm erneut zu. „Bauherren und Sanierer schätzen die Möglichkeit, sich mit einer Luftwärmepumpe einfach und verhältnismäßig kostengünstig eine regenerative Wärmequelle auf dem eigenen Grundstück zu erschließen“, kommentiert BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski die Zahlen. „Sie haben gelernt oder vielleicht im Bekanntenkreis erfahren, dass die Technologie auch in unseren Breitengraden ganzjährig hervorragend funktioniert.“

Dass die Installation einer Wärmepumpe in vielerlei Hinsicht sinnvoll sein kann, ist im Grunde nicht umstritten. Allerdings sollten Eigenheimbesitzer einige Dinge beachten, damit sie das Potenzial der Geräte auch voll ausschöpfen und sich die Wärmepumpen nicht plötzlich als Kostenfalle entpuppen.

Vorab einige Dinge beachten

Zum Beispiel sollte überlegt werden, ob man die Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung nutzen möchte. Im Gegensatz zu normalen Heizkörpern (rund 60 Grad) benötigt diese eine deutlich geringere Vorlauftemperatur von circa 30 Grad. Die Pumpe muss so viel weniger Energie aufbringen, sodass sie weniger Strom verbraucht und die Kosten weiter sinken. Um die Wärme besser übertragen und speichern zu können, ist dann ein Bodenbelag aus Fliesen, Granit oder Marmorplatten am besten geeignet. Eher schlecht lässt sich die Wärme hingegen bei Bodenbelägen aus Parkett oder Laminat übertragen - erst recht wenn diese schwimmend verlegt wurden und noch eine Trittschalldämmung zwischen den einzelnen Schichten eingebaut wurde.

Schon bevor mit der Installation begonnen wird, sollte man den Boden analysieren lassen. Denn oft kann etwa ein felsiger Boden verhindern, dass Grabungsarbeiten überhaupt möglich sind. Damit Hausbesitzer keine Überraschung erleben und unnötig Geld investieren, sollten derartige Dinge besser vorab geklärt werden. Häufig ist zudem eine Genehmigung notwendig, um beispielsweise eine Brunnenanlage zu bauen. Je nach Art der Wärmepumpe sollten sich Bauherren vorher informieren, damit sie ein eventuelles Verbot nicht zu spät bemerken. Auch die Dämmung des Hauses ist wichtig, damit die Heizkosten wirklich gesenkt werden. Denn wenn die erzeugte Wärme durch Wände, Decken oder Fenster direkt wieder entweicht, bringt auch die beste Wärmepumpe keine Kostenersparnis.

Foto: flickr.com / blisschan

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