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Wohnen im Fachwerkhaus – so senkt man die Stromkosten

Fachwerkhaus Fachwerkhäuser sind etwas ganz Besonderes und brauchen viel Fürsorge. Der Preis für den Charme des heimelig knarrenden Eigenheims ist jedoch meist eine hohe Stromrechnung – insbesondere im Winter, wenn die dünnen Außenwände kaum Schutz gegen die Witterung bieten. Wer sein Schmuckstück energieeffizient halten möchte, hat es also schwer. Möglich sind Stromeinsparungen trotzdem – ob nun durch energetische Sanierung, wirtschaftliches Haushalten oder den Wechsel des Stromanbieters.

Energetische Sanierung wird staatlich bezuschusst

Ein Fachwerkhaus muss man behutsam behandeln, das gilt insbesondere für die energetische Sanierung. Macht man es aber richtig, kann man seine Energiekosten dauerhaft senken. Möglich ist zudem die Beantragung von finanziellen Zuschüssen, beispielsweise bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): „Der Austausch eines alten Heizkessels, die Erneuerung der Fenster, eine Wärmedämmung und weitere Maßnahmen können über die KfW mit einem Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit gefördert werden", erklärt so die Deutsche Energie-Agentur (dena). Eine Alternative ist auch das „Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien“ (MAP). Für Privathaushalte liegt dessen Mindestbezuschussung für Solarheizungen beispielsweise bei 2.000 Euro.

Für die Sanierung von Fachwerkhäusern werden Fördergelder allein allerdings nicht reichen. Auch sollte man vorab stets Experten und Statiker konsultieren, damit etwaige Maßnahmen genau auf die individuellen Bedürfnisse des eigenen Fachwerkhauses zugeschnitten werden – egal ob man eine Erdgas-Brennwerttherme oder eine Photovoltaikanlage installieren möchte.

Eine Wärmedämmung verspricht besonders großes Energiesparpotential, birgt aber auch viele Risiken: Die wenige isolierten Außenwände aus Lehm, Ziegeln oder Bimsstein benötigen einen ausreichenden Luftaustausch, ebenso wie die Holzrahmen. Wird falsch gedämmt, können Schwamm- und Schimmelbefall oder eine maßgebliche Schädigung der Baukonstruktion die Folge sein. Bereits vorhandene Risse und Schäden müssen berücksichtigt werden, die Sanierung darf sich nicht negativ auf die Statik auswirken, und man muss das richtige Dämmmaterial verwenden – geeignet sind so vielfach Flachs und Mineralwolle, Hanffaserplatten oder Schilfrohrmatten. Weitere Informationen dazu finden sich in unserem Service.

Durch einen Anbieterwechsel bis zu 800 Euro pro Jahr sparen

Ist eine Sanierung keine Option, sollte man überprüfen, ob sich ein Wechsel des Energieversorgers lohnt, denn oftmals sind Einsparungen im dreistelligen Bereich möglich: In Deutschland gibt es mehr als 1.000 Anbieter, die sich in Angeboten und Preisbildung stark unterscheiden. Wer sich kostenfrei und unverbindlich über lokale Alternativen informieren möchte, kann dies auf Vergleichsportalen wie tarifcheck24.com, verivox.de und preis24.de binnen Sekunden ohne großen Aufwand tun.

Effiziente Energienutzung: Kosten durch richtiges Haushalten senken

Und schließlich kann man auch durch effizientes Wirtschaften die Energiekosten senken, und zwar insbesondere in der Küche: Wer beim Kochen passende Deckel für Pfannen und Töpfe nutzt, spart ein Drittel an Energie – und das macht bei einem Herd mit 4.000 Wh viel aus. Erhitzt man Wasser für Tee oder Reis im Wasserkocher mit einer Wattleistung von 2.000 Wh, ist man nicht nur schneller, sondern spart zusätzlich Strom. Idealerweise haben dauerhaft betriebene Geräte – wie etwa der Kühlschrank – eine gute Energieeffizienzklasse und damit einen niedrigen Stromverbrauch. Und schließlich sollten Geräte, die man gerade nicht nutzt, vom Stromnetz getrennt werden. Nicht nur in der Stand-by-Funktion, auch im ausgeschalteten Zustand verbrauchen elektronische Geräte Energie im ein- oder gar zweistelligen Wattbereich. Das läppert sich. Benutzt man eine abschaltbare Stromleiste für Fernseher, Konsolen, Toaster oder Mikrowelle, kann man so langfristig sparen.

Foto: © siepmannH / pixelio.de

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